Manuelle Lymphdrainage

Entwässern, Entstauen, Entgiften

Das Lymphsystem ist Teil unseres natürlichen Abwehrsystems und wichtig für den Abtransport von Flüssigkeit aus dem Gewebe. Jede unserer Zellen steht direkt oder indirekt mit der Lymphe in Kontakt. Ist die Funktion des Lymphsystems gestört, so hat das entsprechend starke Auswirkungen: Flüssigkeiten und Giftstoffe können nicht mehr abgeleitet werden und sammeln sich in Beinen, Armen, Gewebe oder Organen. Die Manuelle Lymphdrainage ist eine Massagetechnik, die das Lymphsystem und damit die Entwässerung und Entgiftung des Gewebes gezielt anregt.

Sei es nach einer Verletzung des Lymphsystems durch eine Operation oder einen Unfall, sei es bei Krampfadern oder Migräne: Ansammlungen von Wasser oder Giftstoffen im Körper können zu Schmerzen, Verhärtungen und sogar zu Funktionsausfällen führen. Die manuelle Lymphdrainage kann in solchen Fällen unterstützend und heilend einwirken. Die gezielte Massage des Gewebes regt die Eigenmotorik der Lymphgefässe an und erhöht so die Transportfähigkeit des Systems. Wasseransammlungen, Ödeme, Lymphödeme oder Lipödeme werden gemildert, das Gewebe entstaut, entgiftet und entschlackt. Verhärtetes Bindegewebe und Narben werden gelockert. Der spürbare Druck weicht einer angenehmen Entspannung.

Einsatzbereiche/Indikationen

• Ödeme (Wasseransammlungen) nach Unfällen oder nach operativen Eingriffen 
• Lymphödem (es ist wichtig, die Therapie mit Kompressionsbandagen zu unterstützen)
• Krampfadern; venöse Insuffizienz; schwere, schmerzende Beine
• Cellulite mit schmerzenden Stellen
• Beschwerden im Kopfbereich (Migräne)
• rheumatische Schmerzen
• unterstützende Entwässerung bei Fastenkuren
• Stärkung des Immunsystems

Nina Bazzigher 
Naturheilpraktikerin / Manuelle Lymphdrainage

Nina Bazzigher
Naturheilpraktikerin / Manuelle Lymphdrainage

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Bild: SalamanderPlethodon_4000_BloodVessel+BakteriaNerv, elektronenmikroskopisches Bild, das uns Frau Mag. Daniela Gruber und Ass.-Prof. Mag. Ingeborg Lang von der 'Core Facility of Cell Imaging and Ultrastructure Research' der Universität Wien zur Verfügung gestellt hat und es wurde vom Fotograf André Roth, Zürich coloriert.